Fender

Alles was Ihr über Fender wissen müsst


Fender, volkstümlich auch Bumsbeutel genannt, sind im Prinzip so etwas wie die „Stoßstangen“ eines Bootes. Nicht zu verwechseln mit dem US-amerikanischen Musikinstrumente-Konzern. Sie dienen dazu, die Bordwand des eigenen Bootes vor Berührungen mit festen Gegenständen – wie z.B. Kaimauern, Schiffen usw. zu schützen. Sie sollen gleichzeitig auch andere Boote vor direktem Kontakt mit dem eigenen Wasserfahrzeug bewahren. Fender, die im Motorbootsport verwendet werden bestehen überwiegend aus Kunststoff. Sie können aussehen wie Birnen, Kugeln, Kissen, Bälle oder dicke Würste. Meist sind Fender mit Luft gefüllt, aber in jedem Falle sollten sie schwimmfähig sein, was durch die Luftfüllung sowieso schon gegeben ist. Nach dem Ablegen des Bootes sind alle Fender einzuholen. Sie können sonst abreißen oder die Bordwand aufscheuern. Weiterhin gelten außenbords baumelnde Fender als unseemännisch. Autoreifen sind häufig an Kaimauern zu finden. Sie als Fender mitzuführen oder zu benutzen ist auf vielen Gewässern verboten. Wenn Fender sich losreißen, schwimmen oder unsichtbar unter Wasseroberfläche verschwinden, können sie das Schließen von Schleusentoren behindern. Fender gibt es auch in unterschiedlichen Farben. Gängig sind jedoch die maritimen Farbtöne Blau, Weiß oder sogar Schwarz.

Fender als Schutz vor Abnutzungserscheinungen

Um sein Boot oder die Yacht vor stärkeren Abnutzungserscheinungen durch Kontakt mit Anlegeplätzen oder anderen Booten zu schützen, bietet der Handel, je nach Einsatzzweck verschiedene Fendertypen an. Zylinder- oder kugelartige Bootsfender die mit Luft befüllt sind, können wie der Name es schon verrät direkt am Boot befestigt werden. Alternativ gibt es noch Flach- oder Kissenfender. Sie haben den großen Vorteil nicht wegzurollen und können sogar als Sitzkissen umfunktioniert werden. Daneben existieren noch andere Fender, wie Steg-, Eck- oder Pontonfender. Diese können direkt am Steg befestigt werden und bieten somit dauerhaften Schutz vor Schäden beim Rangieren oder Anlegen.

Ein Fender ist wie ein permanent geöffneter Airbag, ein unentbehrlicher Schutz des Bootsrumpfes in verschiedenartigen Situationen. Er bietet Schutz am Liegeplatz oder schützt vor Beschädigungen beim Einfahren in enge Häfen. Es sind stets ausreichend Fender anzubringen um andere und sich selbst nicht zu schädigen. Für diese meisten Bootseigner ist es vernünftig Fender unterschiedlicher Größe und Form an Bord mitzuführen. So kann jeder möglichen Situation gelassen begegnet werden. Die Anzahl und Art der Fender richtet sich dabei nach der Länge, nach dem Gewicht und nach dem Typ des Bootes.

Welchen Fender wählen?

Hat Euer Boot ein hohes Freibord, sollten lange Fender angebracht werden. Lange Fender decken bei Dünung den hohen Rumpfbereich besser ab. Kugelfender haben den Vorteil, dass die auch dann noch für sicheren Abstand sorgen, wenn Schwell oder starker Wind hohen Druck auf die Außenhaut des Bootes ausüben. Im Mittelmeer kommen besonders häufig Heck- oder Bugfender zum Einsatz, da hier oft mit dem Heck/ Bug direkt am Pier angelegt wird. Besonders Yachten mit den ausladenden Badeplattformen achtern, benötigen unbedingt einen sicheren Schutz im Bereich der Heckkante, wenn der Wind in den Hafen drückt. Die Fender können zusätzlich sogar als Tritthilfe Dienst leisten.

Liegt Euer Schiff längsseits mit hohem Freibord, könnt Ihr über eine clevere Fenderleine bequem an Bord kommen. Oder Ihr entscheidet Euch für einen Stepfender. Dadurch, dass er als Trittstufe geformt ist, vereint er Schutz und Komfort. Kissen- oder Flachfender aus Polyethylen-Schaum können verglichen mit aufblasbaren Rundfendern nicht wegrollen. Aus diesem Grund werden sie beim Festmachen an Spundwänden angebracht. Sie lassen sich ebenso als Sitzkissen benutzen und lösen Stauprobleme als alternative zum klassischen Fender. Kissenfender bringt Ihr mit zwei Fenderleinen aus und platziert sie horizontal oder vertikel. Normalerweise werden Standardfender an der Relingsstütze, am Relingsdraht oder an der Fußreling festgemacht.
Eure Fenderleinen sollten nicht aus zu dickem oder gar zu hartem Tauwerk bestehen. Sind sie weich und dünn eignen sie sich für Knoten deutlich besser und der Webleinstek lässt sich besser zuziehen. Der Verlust eines Fenders lässt sich mit diesem simplen Kniff vermeiden. Eure Fender sollten aus UV- und witterungsbeständigem Material gemacht sein, damit die Versprödung des Materials auf Dauer nicht zu einem Druckverlust führt. Denn der Feind Eures Fenders ist oftmals nicht die Krafteinwirkung auf ihn selbst, sondern die Naturgewalt. Habt Ihr keinen Fender aus witterungbeständigem Material, bleibt Euch immer noch die Möglichkeit eine Fendersocke drüberzuziehen. Damit wird nicht nur der Fender geschützt, sondern der Bootsrumpf bleibt sauber, es sieht besser aus und unerwünschter Geräuschbildung wird vorgebeugt.

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