Echolote – Die Fishfinder für Angler

Funk FISCH FINDER – Echolot Fischfinder bis 30M Tiefe für nur 59,99€


Echolote sind unverzichtbare Hilfen für alle Arten von Anglern. Denn wie soll man Strukturen, Bodenhärten und Fische finden? Die Oldschool – Lotrute mit dem Lotblei sind im Notfall eine nützliche Hilfe. In der realen Praxis allerdings sparen moderne Echolote enorm viel Zeit und bringen erstaunlich neue Einblicke in die Unterwasserwelt.
Das Echolot wurde ursprünglich für die Schifffahrt zur elektroakustischen Messung von Wassertiefen (Lotungen) entwickelt. Seit langem ist es auch bei Anglern ein weit verbreitetes technisches Hilfsmittel. Der Fokus lag zunächst nur auf der Ermittlung der Wassertiefe um die Schifffahrt sicherer zu machen. Doch wurden die Tiefenmesser für Gewässer weiterentwickelt und sind mittlerweile preislich für jeden zugänglich. Echolote zeigen heute präzise Profile des Gewässergrundes. Boden, Bewuchs, Schiffwracks , Futterfischschwärme und sogar große Fische können unterschieden werden. Zudem zeigen sie einzelne Untiefen, Strukturen und markante Stellen in Fluss, See und Meer. Es geht um mehr als die einfache Feststellung der Wassertiefe. Es geht um die Identifizierung potenzieller „Hotspots“, dem Auffinden von Fischen selbst. Aus einem Echolot wird dann der sogenannte Fishfinder. Der Markt ist prall gefüllt: Fishfinder mit GPS und Kartenplotter, portable Versionen, mit Farbdisplay oder ohne Farbdisplay. Viele Ausstattungen in variierenden Preissegmenten sind erhältlich. Doch auch hier gilt: Dieses Wunderwerk der Technik bietet keine Fanggarantie, es ist jedoch eine wunderbare Hilfe für den großen Erfolg beim Angeln. Absolut notwendig ist es die Echolotbilder richtig zu interpretieren und seine Angeltechnik den momentanen Gegebenheiten anzupassen.

Die Echolot-Technik simpel erklärt:

Das Echolot erzeugt Hochspannungs-Impulse. Diese werden über einen Geber in Schallsignale gewandelt und nach unten gesendet. Dort wird das Signal vom Gewässerboden, aber auch Schiffswracks, Pflanzen und Fischschwärmen, reflektiert. Der reflektierte Impuls wird am Schiff empfangen. Aus der Laufzeit kann die Wassertiefe berechnet werden. Als Sender dienen elektrische Membransender oder Kristalle, die unhörbare Signale abgeben (Ultraschall).

Vereinfachte Funktionsweise eines klassischen Echolots

echolot funktionsweise

Quelle: wikimedia.org

Es lässt sich nicht nur die Wassertiefe feststellen, sondern auch die Bodenbeschaffenheit. Feiner Sand, grober Sand, Gesteinsbrocken, Pflanzen, Krautfelder geben die Signale in unterschiedlicher Stärke zurück. Diese werden dann auf dem Display entsprechend wiedergegeben. Ein harter Grund führt zu einem starken Echo. Hier ist ein umfassendes Verständnis des Gerätes von großer Bedeutung. Nur so können die richtigen Einstellungen vorgenommen werden um die bestmöglichen Bilder zu sehen.

Ist es ein Fischschwarm oder ist es Pflanzenbewuchs? Die richtige Einstellung entscheidet über Fangerfolg oder Misserfolg.

echolot-bild
Das Bild zeigt einen großen Fisch im geteilten – Bildschirm – Modus (l. 2D Echolot; r. Downscan). (Hersteller: Raymarine, Gerät: Dragonfly 7)

Die Qual der Wahl – Welches Echolot ist das richtige für mich?

Vor der Neuanschaffung eines Echolotes sollte man sich im Klaren darüber sein, welche Ausstattung die eigenen Bedürfnisse optimal befriedigt. Festinstallierte, Portable oder Geräte bei denen die Signale per Funk an das Display übermittelt werden, sind nur einige Beispiele. Ob mit GPS-Funktion oder ohne? Oder gleich mit integriertem Kartenplotter? Mit Farbdisplay oder als Graulinie? Insbesondere über die Sendeleistung, das Einsatzgebiet und die eigenen Anforderungen sollte man sich im Voraus Gedanken machen. Diese Fragen sollte man sich vorab beantworten können, um nach dem Kauf nicht enttäuscht zu sein.
Es gibt vier Faktoren, die ein gutes Echolot aufweisen sollte:
Hohe Sendeleistung, ein effizienter Geber, ein empfindlicher Empfänger, sowie einen hochauflösenden kontrastreichen Bildschirm. Diese Bedingungen sind maßgeblich für die Systemleistung. Sämtliche Teile des Fischfinder-Systems sollten so entworfen sein, dass sie auch bei schwierigen Wetterbedingungen und extremen Temperaturen reibungslos zusammenarbeiten.
Eine hohe Leistung des Senders sorgt für ein gutes Echo, sowohl in tiefem Wasser, als auch bei kritischen Wasserbedingungen, wie etwa durch das aufgewirbelte Wasser der eigenen Schiffsschraube, durch Fahrwasser anderer Boote oder Wind, der das Wasser aufwühlt. Durch Luft wird das Signal abgeschwächt. Auch Schwebeteilchen durchsetzen das Wasser und Schwächen das Signal ab. Hohe Sendeleistung führt zu trotz kritischer Bedingungen zu einer hohen Detailauflösung um Köderfische oder andere kleinere Objekte im Wasser zu erkennen. Die Leistung des Senders gibt die maximale Messtiefe vor. Größere Tiefen werden durch niedrige Frequenzbereiche (50kHz) erreicht.
Der Empfänger wird mit einem breiten Signalbereich ausgesetzt. Er muss die schwachen Signale verstärken und die starken Signale abschwächen. Verschiedene, nahe zusammenliegende Echos werden durch einen guten Empfänger getrennt und an die Anzeige weitergeleitet.
Der Bildschirm sollte über eine hohe Auflösung verfügen (speziell beim Vertikalangeln), wenn das Boot direkt über den Räubern steht. Die Hersteller verweisen zumeist auf die Anzahl von waagerechten bzw. senkrechten Bildpunkten. Je höher die Anzahl der senkrechten Bildpunkte, die ein Bildschirm aufweist, desto genauer werden Details wie Fischsicheln, Wasserpflanzen, Sprungschichten, Fischschwärme und Fische, die sich knapp über dem Grund aufhalten sichtbar. echolot anglerMit wenig Bildpunkten wird nur ein grobes Raster erzeugt, das nur wenig Informationen über das Gewässer liefert. Das Display sollte einen guten Kontrast bieten um Details klar, präzise und vor allem scharf abzubilden.

Das Bild zeigt das Down-Scan Echolot. Hindernisse im Wasser können durch diese moderne Technik ausfindig gemacht werden. Dieses Wrack kann eine Gefahr für die Schiffsschraube darstellen, es bietet allerdings ausreichend Schutz für große Raubfische.

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Praxistipp zum Zanderfang mit dem Echolotbild:

zander angelnIhr seid auf den Fang eines Zanders fokussiert und Euer Echolot zeigt in der Nähe des Grundes einige große Fischsignale an? Werdet jetzt bloß nicht unruhig. Zander sind bodennahe, großwüchsige Schwarmfische – die Karpfen allerdings auch. Entweder Ihr fischt nun stundenlang mit Kunstködern in allen Variation, oder ihr bringt mit klugem Verstand System in die Situation. Karpfen bevorzugen eine schlammige Bodenstruktur, der Zander hingegen bevorzugt steinigen, harten Untergrund. Ein harter Boden sendet ein starkes Signal zurück, das Echolot zeigt eine breite Grundlinie. Schlammiger, dicht bewachsener Boden hingegen führt zu einer schmalen Grundlinie. Diese Information gibt Euch einen wichtigen Hinweis, welche Fischart womöglich geortet wurde. Dies funktioniert perfekt bei der gezielten Suche des Zielfisches. Wollt Ihr Zander beangeln? Dann sucht gezielt die harten, abfallenden Gewässerbereiche mit Untiefen ab.

Sollte man ein Echolot benutzen?

Die klare Antwort lautet: JA! Für die Ermittlung der Tiefe ist auch ein älteres Modell ausreichend, zudem ist der „Vorteil“ gegenüber den klassischen Lotrutennutzern nicht fangentscheidend. Viel wichtiger ist allerdings der Sicherheitsaspekt. Seid Ihr in eurem Anglerleben jemals auf jeden Stein in der Flachwasserzone aufgefahren? Ja? Dann wisst Ihr wovon wir reden 😉
Wir haben für Euch diverse Echolot – Modelle von einigen Herstellern wie zum Beispiel Lowrance, Humminbird, Raymarine, Garmin in verschiedenen Preiskategorien auf den schönen Seen Mecklenburg – Vorpommerns und dem Bodden vor Stralsund getestet. Diese Geräte können wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Sie haben uns schon gute Dienste geleistet um Großhechte, kapitale Zander und Barsche ans Band zu holen.